Donnerstag, 16. Oktober 2014

10 Tipps für mehr SELBSTBEWUSSTSEIN

Selbstbewusstsein - was bedeutet das eigentlich? Dass man von sich selbst überzeugt ist? Dass man sich selbst zu wichtig nimmt? Dass man eigene Entscheidungen trifft und sich das holt was man will?

01. Ursachen klären!
Der wichtigste Punkt ist natürlich, dass erst einmal geklärt werden muss, warum man kein Selbstbewusstsein hat. Woher resuliert das? Seit ihr oft runter gemacht worden? Wurde euch vielleicht öfters gesagt "ach lass das lieber, du schaffst das eh nicht?" Wurdet ihr gemobbt? Messt ihr euch zu stark an anderen?
Ich selbt würde nicht sagen, dass ich runter gemacht worden bin. Dennoch habe ich sehr oft, auch aus familiären Kreisen, gehört "Du schaffst das nicht". Oft wurde auch einfach etwas über meinen Kopf hinweg für mich entschieden ohne mich zu fragen ob ich das überhaupt möchte. Vieles wurde einfach für mich entschieden, schon von klein auf, sodass ich meine eigene Persönlichkeit nicht so richtig entwickelt habe oder auch konnte. Ich nehme dies niemanden übel, denn ich weiß, das ich schließlich nur das Beste für mich gewollt wurde. Das ist mir jetzt auch bewusst. Dennoch haben mich diese Worte oftmals mehr beeinflusst, als man sich jetzt vielleicht vorstellen mag. Allein um das zu realisieren habe ich Jahre gebraucht. 
Ich hatte lange kein gutes Selbtbewusstsein, da ich mich immer so fühlte als wäre ich es nicht wert, dass an mich gegblaubt wird, dass ich unterstützt werde bei dem was ich möchte oder geschätzt zu werden für das was ich tue - da ich einfach nichts getan habe, das jemand hätte zu schätzen wissen können.

Meine Ursache lag einfach darin, dass ich mich selbst habe zu sehr beeinflussen lasse. Ich habe für mich entscheiden lassen und habe mich mit anderen gemessen mit denen ich meiner Meinung nach nicht mithalten konnte. 

02. Sich selbt mögen!
Oftmals liegt das mangelnde Selbstbewusstsein auch daran, dass man sich selbst nicht mag. Warum sind alle anderen Menschen schlanker, hübscher, haben reinere Haut, dickere und längere Haare, sind beliebter und haben einen tollen Kleidungsstil und warum sehe ich selbst aus wie ein gesprenkelter Kartoffelsack?
Gerade in der Pubertät entwickelt man sich drastisch und die o.g. Gedanken sind hier nur all zu normal. Schimm wird es allerdings nur dann, wenn diese Gedanken auch nach der Pubertät noch anhalten. So war es auch bei mir. Ich habe mich ijmmer zu stark an anderen gemessen, mit denne ich in meinen Augen einfach nicht mithalten konnte. Letztendlich lief es darauf hinaus, dass ich mich selbst nicht mochte und es gab auch Phasen in denen ich mich Wochenlang in meinem Zimmer verkrochen habe. Wichtig ist, sich nicht mit anderen zu messen sondern seinen eigenen Maßstab zu finden. Welche Erwartungen hat man an sich selbst? Alles was einen hierbei bedrückt, kann wirklich geändert werden.

03. Umgebung bewusst wahrnehmen!
Ich habe eine Freundin, die sehr unsicher ist! Wir sind mal gemeinsam auf dem Gehweg an einer Gruppe Jugendlicher vorbei gelaufenl, die mit sich selbst beschäftigt waren und auf einmal zu lachen anfingen. Sie blickte nervös umher und fragte mich letztendlich "Haben die jetzt über mich gelacht"? - nein, haben sie natürlich nicht. Als ich mich kurz umdrehte sah ich, dass sie sich nur etwas auf dem Handy zeigten. Natürlich haben sie nicht über meine Freundin oder uns gelacht.
Ich denke es macht viel aus wenn man etwas unsicher/ängstlich ist, erstmal die Umgebung war zu nehmen und zu gucken ob das jetzt tatsächlich einen selbst betroffen hat oder um es einfach nur missverstanden wurde und man es in den falschen Hals bekommen hat! Am besten ihr atmet einfach mal kurz durch und checkt die Lage ab - in den meisten Fällen hat das garnichts mit euch zu tun und es sollte euch nicht beeinträchtigen!

04. Erfolge feiern!
Wenn ihr ängstlich seit oder euch einige Dinge nicht traut (welche ansich garnicht schlimm sind), dann gebt euch mal einen Ruck und fühlt euch langsam daran heran. Feiert solch kleine Erfolge indem ihr euch zB mit etwas belohnt. So lernt ihr langsam aber sicher euch ein wenig mehr zu trauen.
05. Was kann schon passieren?
Seit mal ehrlich. Hand aufs Herz. Was kann schon passieren? Das ihr etwas verbockt, dass andere zu lachen beginnen? Lachen ist was gutes. Es heißt ja nicht unbedingt, das andere über euch lachen sondern vielleicht sogar mit euch. Ich habe schon desöfteren Lacher kassiert für meine schusselige Art und Weise und das macht mich mittlerweile garnichts mehr aus. Ich lache einfach mit. Manchmal könnte ich mir euch selbst an den Kopf fassen für manche Dinge die ich gerade gesagt oder getab hab. Habt immer im Hinterkopf, dass Morgen schon wieder alles anders aussieht und kein Hahn mehr danach kräht.
06. Persönlichkeit!
Jeder Mensch hat eine andere Persönlichkeit und genau das ist auch gut so! Seit ihr selbst, messt  euch nicht mit anderen, werdet selbstsicherer und vorallem aber mögt euch selbst! Ihr braucht euch wirklich nicht zu verstecken. Ihr seid super so wie ihr seit!
07. Ausstrahlung!
Richtig, richtig wichtig beim Thema Selbtbewusstsein ist die Ausstrahlung. Wer unsicher ist, verhält sich oft auch so. Es ist aber nicht schlimm nervös oder aufgeregt zu sein. Ihr müsst das nur gekonnt umspielen. Haltet Augenkontakt, achtet auf eine sichere Stimme und zappelt nicht herum. Das Auftreten ist alles. Wenn ihr euch selbst mögt und mit euch im reinen seit, dann schafft ihr es auch dies aus zu strahlen.
08. Fehler sind menschlich!
Fehler sind da um gemacht zu werden! Das kennen wir doch alles. Es ist nicht schimm mal etwas zu verbocken. Das passiert mir auch oft. Sehr oft eigentlich um ehrlich zu sein. Aber was ist schon dabei? Wichtig finde ich allerdings, dass man lernt Fehler zugeben zu können (und das konnte ich wirkich lange Zeit nicht). Ich habe gelernt, sich dem Fehler nochmals anzunehmen und es nochmal neu und besser zu machen. Gegebenfalls mit Hilfe einer weiteren Person. Und das bringt mich nund Hand in Hand zum nächsten Punkt!
09. Richtig mit Kritik umgehen!
Ich habe Kritik gehasst! Oh ja! Ich konnte jahrelang damit nicht umgehen! Ich habe mich immer sofort persönlich angegriffen gefühlt und habe an mir selbst gezweifelt. Aber genau das ist absolut der flasche Weg. Denn konstruktive Kritik ist das beste was einem passieren kann. Wenn Kritik ehrich gemeint ist, kann einem das persönlich wirklich super weiterhelfen. Es ist schwierig zu lernen mit Kritik richtig umzugehen aber wenn ihr euch der Sache nach und nach immer mehr annehmt, dann könnt ihr somit auch das Beste aus euch herausholen. Konstruktive Kritik ist nicht böse gemeint, man will euch damit nur auf etwas hinweisen und dass man etwas ein wenig besser/anders machen  könnte. Hierbei muss allerdings auch gelernt werden ab zu schätzren wer es ernst meint und wer nur versucht einen runter zu ziehen.
10. Das Leben mit Humor nehmen!
Mein letzter Punkt ist der wichtigste! Seit nicht ängstlich und macht das beste aus eurem Leben. Denn ihr habt nur eins! Lernt euch selbst zu lieben und ändert konsequent Dinge die euch im Weg stehen. Wenn ihr zB unglücklich mit eurer Figur seit - dann ändert es. Seit konsequent, ernährt euch gesund und treibt sport. Genauso läuft es mit dem eignen Kleidungsstil - probiert herum, traut euch was und wagt es einfach. Menschen die mit sich selbst im reinen sind und sich mögen, haben eine ganz andere Ausstrahlung und Wirkung auf andere - sie wirken automatisch freundicher und beliebter. Seit nicht zu streng mit euch selbst und versucht aus euch heraus zu kommen. Es wird von Tag zu Tag besser werden. Und schießlich bietet das Leben so viel mehr, das muss ausgekostet werden. 

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