Die "Volume Excess Mascara" ist eine Kombi-Mascara, die zwei verschiedene Bürstchen in sich vereint und mit folgenden Versprechen wirbt:
Die Innovation unter den Wimperntuschen: Excess Volume Mascara, der erste Kombinationsmascara, der mit zwei perfekten aufeinander abgestimmten Formuliereungen exzessives Wimpernvolumen und ein intensives, glossy Lack-Finish verleiht.
Schritt 1: Der Base Coat
Der Basecoat aus Wachs, dunklen Pigmenten und winzigen kugelförmigen Partikeln ummantelt die Wimpern gleichmäßig und sorgt für eine extreme Verdichtung der Wimpern. Die große Bürste mit elastischen Borsten und einem besonders breiten Durchmesser kreiert exzessives Wimpernvolumen über die gesamte Wimpernlänge.
Schritt 2: Der Top Coat
Der mikrodünne Lackfilm umhüllt die Oberfläche jeder einzelnen Wimper und verleiht ein intensives, tiefschwarzes Lack-Finish vom Ansatz bis zur Spitze, ohne die zuerst aufgetragene Volumenformulierung abzutragen. Das glossy Lack-Finish intensiviert und versiegelt den Look - für langanhaltendes, dramatisches Volumen.
Soviel zum Werbetext, nun zu meinem. Ich sage übrigens DIE Mascara, nicht der.
Solch eine Kombinationsmascara mit zwei verschiedenen Bürsten ist mir nicht neu, die "Two Timer" Mascara von The Balm konnte ich vor einiger Zeit schon begeistern und mein Back-up hüte ich wie meinen Augapfel, denn die Mascara wird von The Balm nicht mehr vertrieben. Wie auch bei The Balm kombiniert Max Factor ein Gummibürstchen mit einer, wohl jeder Frau bekannten, Spiralbürste.
Der oben beschriebene Schritt 1 wird mit der Gummibürste getuscht, die mich sehr an die Bürste der Max Factor False Lash Effect Mascara erinnert, die in Kombination (ich kombiniere selbst) mit meiner heißgeliebten Masterpiece meinen Alltag beschreitet. Ich kann aber allerdings im Moment mit keinem Bürstenvergleich dienen, da ich wegen einer Entzündung am Auge großzügig ausmisten musste. Aber die Googlebildersuche bestätigt mir fast schon meinen Verdacht.
Stephan Schmied, der Make-up Artist von Max Factor, empfiehlt die Wimpern von beiden Seiten mit Bürstchen 1 zu tuschen - also die obere Wimpernseite und die Untere. Das habe ich bei meinen Tuscheversuchen nicht gemacht, denn meine Wimpern mögen diese Methode nicht. Ich habe es schon öfter versucht, da dieser Tipp immer wieder mal auftaucht und gutes Volumen verspricht. Bei mir führt es nur dazu, dass meine Wimpern von dem Zuviel an Wimperntusche trarig absinken. Das möchte ich nicht!
Doch auch ohne mich an die Empfehlung zu halten, schafft die Bürste eine gute Trennung der Wimpern sowie etwas Volumen. "Exzessives Volumen" ist das für meinen Geschmack aber noch lange nicht. Doch ich setzte auf Bürste 2, da ich das von meiner eigenen Mascara-Kombi auch so kenne. Die oben beschriebenen "winzigen kugelförmigen Partikel" sind übrigens wirklich winzig, so dass man sie weder sieht noch spürt. Die Tusche sieht aus wie normale Wimperntusche.
Bürstchen 2 soll jetzt also das "Lack-Finish" auftragen. Wer jetzt denkt, die eigenen Wimpern glänzen danach wie ein frisch poliertes Auto, der irrt. Für mich sahen meine Wimpern so schwarz aus wie eh und je nach dem Tuschen - aber ohne sonderlich markanten Lack-Glanz. Die Bürste hat noch etwas Volumen geschaffen ohne dabei Fliegenbeine zu produzieren und das wars.
Was ich gut finde:
Die Mascara schafft ein für mich schönes Ergebis auf den Wimpern, wie ich es im Alltag gerne trage. Die Wimpern sehen deutsch getuscht aus, sind verlängert, leicht voluminös und doch getrennt.
Was mich stört:
Der Stiel für beide Bürstchen ist zu kurz. Dadurch hatte ich Probleme meine äußeren Wimpern zu tuschen, ohne mir dabei die Haut am Auge anzumalen. Es war mir nicht möglich die Bürsten in einem solch schrägen Winkel zu halten, wie ich es sonst von einer normal langen Mascara gewohnt bin, denn der dicke Mittelteil der Hülse war im Weg.
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