Donnerstag, 16. Oktober 2014

LERN- UND MOTIVATIONSVLOG

Heute kommt der "Lern- und Motivationspost", vorneweg sage ich euch gleich, dass ich hier niemanden belehren oder schlecht machen will - niemand zwingt euch, meine Ratschläge bzw. Erfahrungen anzunehmen.
Desweiteren kann ich euch hier nur von meinen Erfahrungen berichten, ich kan euch auch nicht versprechen dass sie bei jedem so helfen wie bei mir - das liegt an euch. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich mich selbst nicht mal an alle meine Regeln regelmäßig halte!




1. Motivation
Motivation ist grundlegend, deswegen fange ich hiermit an. Grundsätzlich stellt sich jedem die Frage: Wie wichtig ist dir Schule? (Macht euch evtl. mal klar, wie viel da dahinter steht) Meiner Meinung nach ist Erfolg kein Zufall, er beginnt vor allem mit harter Arbeit - Von nichts kommt nichts. Wenn ihr keinen Bock auf Schule habt, werdet ihr wohl auch keine Lust haben, sonderlich viel zu Lernen und euch anzustrengen, obwohl es meiner Meinung nach genügend Gründe gibt es doch zu tuen. Für jeden ist die Hauptmotivation eine andere, die ihr erst finden müsst - Vielleicht wollt ihr später mal einen bestimmten Beruf ergreifen, für den ihr einen bestimmten Abiturschnitt (Numerus Clausus) braucht? Oder vielleicht wollt ihr ein Stipendium? Wichtig ist auch, dass ihr für euch lernt, und nicht für andere. Der Grund "Ich lerne, weil meine Eltern oder Lehrer dass von mir verlangen" ist also keine gute Basis. Wenn ihr erst mal "Erste Erfolge" hattet, wird euch das weiter motivieren, ihr werdet "stolz" auf euch sein können, wen ihr eine gute Arbeit zurück bekommt, aso zumindest bei mir ist das so. Wenn ich einmal gut war, will ich es wieder sein, deswegen arbeite ich weiter hart mit meinen Ziel vor Augen. Und vor allem dem Gedanken, dass ich es schaffen kann (weil ich es ja schon einmal geschafft habe), womit wir bei einem anderen grundlegendem, wichtigen Aspekt wären: Glaubt an euch selbst. Wenn ihr es nicht macht, wer dann? Wenn ihr nicht an euch selbst glaubt und keine tiefgründige Motivation habt, werden euch meine folgenden Tipps auch nicht viel helfen. Niemand ist zu "dumm" um gut zu sein oder zu lernen - gute Noten kann man auch mit Fleiß erreichen, Wissen kann man sich aneignen, also bescheißt euch nicht selbst mit dieser lächerlichen Ausrede. 

2. Der Arbeitsplatz
Wenn ihr erst mal motiviert seid zu lernen, stellt sich natürlich die Frage, wo ihr das am besten macht: an eurem Arbeitsplatz. Jetzt dachten sich viele bestimmte ert mal "aha, damit hätte ich jetzt nie gerechnet..." aber ja, es ist wichtig wo ihr lernt. Meiner Meinung nach, ist das Bett z.B. kein Arbeitsplatz, weil man irgendwie einen Tisch braucht, um zu lernen. Eine feste Umgebung, an der ihr euch wohl fühlt. Ich denke auch, dass ein "schöner" Platz zum Lernen euch weiter motiviert und hilft. Ihr solltet vor allem genügend Platz haben, manchmal war mein ganzer Tisch voller Bücher, Stifte und Zettel, und dass obwohl die Fläche eigentlich schon recht groß ist. Gutes Licht ist auch wifchtig, denn im Dunkeln lernt es sich einfach schlecht, außerdem strengt es eure Augen an und ihr werdet schneller müde (und lustlos). Außerdem sollte euer Arbeitsplatz weitgehend aufgeräumt sein, dass kann sonst schnell ablenkend wirken.



3. Ablenkungen
Wenn ihr lernt - Handy weg. Am besten alle Töne ausschalten und es ins Bett legen, auf keinen Fall in eure unmittelbare Umgebung. Und nein, das war kein schlechter Scherz. Wenn man lernt, muss man sich konzentrieren können, mit Handy geht das nicht. Ich kenne dass nur zu gut - man ist schon leicht gelangweilt, hat eigentlich nicht so richtig Lust zu lernen, und will "nur mal kurz" Whatsapp, Instagram und Facebook checken... Man glaubt ja gar nicht wie schnell Zeit vergehen kann. Danach ist meine Konzentration irgendwie auch dahin, es fällt mir noch viel viel schwieriger, mich zu konzentrieren. Auch solltet ihr auf eure anderen "multitasker" - Fähigkeiten verzichten, wie zum Beispiel gleichzeitig Fernseh zu schauen oder Musik zu hören. Wenn ihr ohne diese ganzen "Konzentrationsstörer" lernt, werdet ihr merken, wie produktiv ihr doch sein könnt, bei mir führt es des öfteren zu richtigen "Aha-Erlebissen".

4. Ziele setzen und Belohnungen 
Jetzt wohl wieder zu einem etwas erfreulicherem Thema. 
Zunächst solltet ihr euch realistische Ziele setzen. Betonung liegt auf realistisch. Ihr könnt nicht erwarten von 0 auf 100 durchzustarten, ihr müsst euch Zeit geben und sie auch nehmen. Dabei könnt ihr zwischen kurzfristigeren und langfristigeren Zielen jeweils kleinere Etappen, auf eure langen Weg. Ein großes, langfristiges Ziel, könnte zum Beispiel euer Abitur oder Abschluss sein, kleinere Etappen bis dahin eure Zwischen bzw. Jahreszeugnisse. Natürlich liegt es an euch, wie klein ihr diese Etappen setztl. Wenn ihr ein Ziel erreicht habt, zum Beispiel eine bessere Note in einem Fach, in dem ihr zuvor schlecht wart, oder einen bestimmten Schnitt im Zeugnis, könnt, sollt, müsst ihr euch belohnen. Vielleicht bekommt ihr ja sogar Geld von euren Eltern oder eurer Oma für euer Zeugnis, ihr könnt euch aber auch einfach selbt mal was "gönnen", seien es neue Schuhe, Online Shopping oder einfach nur mal Zeit, einen Tag nichts zu tun. Diese Belohnungen erhalten eure Motivation und ihr habt ein richtig gutes Gefühl, denn ihr wisst, dass ihr euch regelrecht verdient habt. Und immer wenn ihr z.B. eure neuen Schuhe sehr, werdet ihr automatisch dran erinnert, dass ihr was geleistet habt, um sie zu bekommen. 

5. Zeitmanagement
Schiebt das Lernen nicht zu Lange auf! Klingt jetzt besserwisserisch und habt ihr bestimmt schon 1000 Mal gehört, aber es stimmt einfach. Glaubt mir, das Panik-Gefühl nachts um halb eins wenn man am nächten Tag Klausur schreibt und noch nichts getan hat, ist einfach alles andere als geil. Und obwohl man sich jedes Mal sagt, nächstes Mal fange ich früher an, macht man es dann irgendwie meistens doch nicht. Da hilft nur eines: sich selbst zu überwinden. 
Schaut euch euren Klausurplan an, und überlegt, wann ihr mit welchem Fach beginnen wollt. Übungsintensive Fächer, wie z.B. Mathe, brauchen mehr Zeit als andere, die euch vielleicht mehr interessieren und deren Stoff ihr schneller lernt. Rafft euch am Wochenende auf, und fangt an, danach habt ihr immerhin schon mal das "beruhigende" Gefühl überhaupt etwas getan zu haben und natürlich, habt ihr unter der Woche weniger zu tun. Optimal ist es natürlich, wenn ihr am Tag vor der Klausur den Stoff nur noch wiederholen müsst. Zum Zeitmanagement gehört auch die "Tageszeit" zu der ihr lernt. Ihr tut euch keinen Gefallen, abends um 22 Uhr anzufangen für den nächsten Tag zu lernen. Fangt lieber schon nachmittags an, dann seit ihr auch schneller fertig und könnt euch danach noch mit etwas schönem beschäftigen. Früh schlafen gehen zum Beispiel. Wenn man nicht gegen das Zufallen der Augen im Unterricht ankämpfen muss, ist es auch leichter, dem Unterrichtsgeschehen zu folge und folglich auch etwas davon aufzunehmen - die Zeit spart ihr euch dann zu Hause, wo ihr dass sonst nachlernen müsstet. Nach einiger Zeit solltet ihr auch mal eine Pause machen, in der ihr euch mit irgendwas anderem beschäftigt - in dieser Zeit mache ich mir oft Tee und erlaube mir ans Handy zu gehen. Wenn ihr zu lange Pausen macht, wird euch wieder schwerer fallen, weiter zu arbeiten. :)





6. Wie lerne ich eigentlich?
Der Punkt, an dem wahrscheinlich viele scheitern. Gelernt ist eben nicht gleich gelernt - damit meine ich "ein, zweimal durchlesen" ist kein lernen, dazu gehört nämlich etwas mehr. Ich kann euch jetzt keine "richtige" Lernmethode nennen, denn jeder hat seine eigene. Was ich aber tuen kann, ist, euch zu sagen, wie ich lerne. 
Okay, also zuerst einmal, solltet ihr im Unterricht aufpassen, denn dass ist sozusagen schon mal die "halbe Miete". Ich habe damals in vielen Fächern mit Bleistift am Rand mitgeschrieben, das hilft mir Zuhause, besser zu verstehen was wir im unterricht gemacht haben. Übrigens sprechen viele Lehrer auch mündliche Dinge an, die sie in der nächsten Stunde in der Abfrage wissen wollen - das wird auch besonders gerne bei Transfer Aufgaben gemacht. Wenn ihr im Utnerricht aufpasst, könnt ihr auch gut mitarbeiten. Das wiederrum bringt euch wiederrum eine gute mündliche Note ein. Selbst wenn ihr schüchtern seit, versucht wenigstens mitzuarbeiten - geschadet hat es noch keinen. Bereitet euch auf auf jede Stunde vor - egal, ob eine Abfrage, Es, Test oder Klausur ansteht. Es hilft euch, besser mitzukommen im Unterricht, ihr werdet es merken - und eure Lehrer sicher auch.
Der wohl wesentliche Teil meines Lernens ist es dann, Zusammenfassungen zu schreiben. Dazu lese ich erst mal die Hefteinträge und Arbeitsblätter durch und markiere alles, was mir wichtig erscheint. Außerdem lese ich im jeweiligen Buch auch oft mal was nach, aber ich hatte damals nicht in jedem Fach Bücher. Hier habe ich am Anfang des Jahres ein bisschen "investiert", denn so viele Bücher sind nicht ganz so billig - aber ich bin sicher, das eure Eltern euch da auch gerne mal was finanzieren. Ihr könnt natürlich auch nach Videos im Internet suchen, meistens wird ma da sogar fündig. Wer wirklich "professionellere" Videos sucht, die wirklichen für Schüler sind, kann mal bei Sofatutor vorbei schauen. Meine Zusammenfassungen schreibe ich mir dann aus all diesen Informationen zusammen, dabei lerne ich eigentlich am Meisten. Klar, es kann schon etwas zeitaufwändiger sein, aber für mich hat sich diese Methode einfach bewiesen. Desweiteren ist es praktisch die Zusammenfassungen am nächsten Tag noch mal mit in die Schule zu nehmen, da kann man sich alles noch mal durchlesen ohne in Heften, Büchern usw. nachlesen zu müssen. Wenn ihr euch auch Zusammenfassungen schreibt, achtet darauf sie so zu schreiben, dass ihr auch wirklich versteht was ihr da schreibt, benutzt also auch teilweise eure eigenen Worte, malt euch Schaubilder oder so - es hilft wirklich! IN der Zusammenfassung darf natürlich auch wieder reichlich marktiert werden. Während dieses Prozesses verinnerliche ich das gerlente quasi in mir - jetzt aber aufzuhören wäre ein Fehler. Wenn ihr mit eurer Zusammenfassung fertig seit, lernt diese, wenn es sein muss auch auswendig, meistens dauert das nicht so lange, ihr werdet sehen wie viel ihr schon alleine durch das schreibe vorher aufgenommen habt. Erzählt euch eure Zusammenfassung mehrmals oder erklärt das ganze jemanden, zum Beispiel euren Eltern oder wer euch auch immer gerade zuhören will, das eignet sich auch für das Vorbereiten von Vorträgen bzw. Referaten. Für mich hat es sich bewährt, kurz vor dem Schlafen gehen noch mal alles im Geist aufzusagen, also zu wiederholen.

7. Study snacks
"Ein voller Bauch studiert nicht gerne" - auch an dieser Redensart ist was dran, was jetzt aber nicht heißen soll, dass ihr ale nichts mehr essen sollt. Damit gemeint ist, dass ihr euch vor dem Lernen vielleicht nicht unbedingt gerade den Bauch richtig voll schlagen solltet, denn dann beginnt euer Körper mit dem Verdauen, d.h. euere Blut fließt aus eurem Kopf in euren Bauch, ihr werdet träge und müde. Besser sind leichtere Mahlzeiten vor bzw. während des Lernens, wie zum Beispiel Äpfel oder Schokolade, aber auch viel zu Trinken ist wichtig, wahlweise bitte nichts "süßes" wie Cola oder Limo. Ich trinke beispielsweise immer literweise Tee beim Lernen. Ab und an motiviere ich mich auch mal mit irgendwas süßerem, also irgendeine Form von Schokolade oder Gummibärchen findet man auf meinem Schriebticht eigentlich immer.



 

 

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